Freimaurer werden

Drei Schritte:

 

1. Sie nehmen mit uns Kontakt auf.... (E mail: sek@loge-traben-trarbach.de)

2. Wir laden ein (Gästeabende oder ein persönliches Gespräch)

3. Sie lesen jetzt bitte weiter ….. 

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Warum sollte ich Freimaurer werden?

In der Loge kann ich mich geistig und sittlich im Kreise von Gleichgesinnten weiter entwickeln. Durch die, nur der Maurerei eigene Art der Erfassung der Symbole, gewinne ich eine andere Sicht der Dinge der Verhaltensweisen.


In den Logen treffen sich Männer aller Altersstufen, aller Berufe mit den unterschiedlichsten Ansichten, Erfahrungen und Talenten. Menschen, die sich sonst nie begegnet wären. Freimaurerei ist bereichernd, sinnerfüllend und letztlich eine Lebensform.


Ohne Zweifel ist sie eine Freizeitgestaltung (sie fordert einen angemessenen Teil der Freizeit!) gehobener Art, eine „Gemeinschaft der Ungleichen“, die aber alle im gleichen Ziel der Selbstoptimierung vereint sind.

Ich will Freimaurer werden. Aber wie?

Dem Freimaurerbund kann man nicht so einfach beitreten, wie einem anderen Verein. Kontakte entstehen über Freunde und Bekannte, die schon i.d.R. Brüder sind. Wer geeignet erscheint, der wird durchaus angesprochen. Im Zeitalter des Internets ist es nur natürlich, dass sich Interessierte hier informieren. Da Sie gerade diese Zeilen lesen, haben Sie folglich auch den Weg via Computer gewählt.

Meldet sich also jemand bei der Loge, so wird er zu einem Gästeabend eingeladen, wo in einem Vortrag Grundzüge der Freimaurerei erläutert werden. In weiteren Gesprächen  in kleineren Runden wollen auch wir einiges über den Gast  erfahren. Es werden alle Fragen – soweit sie nicht gegen die Arkanpflicht verstoßen – beantwortet. Es wird verdeutlicht, dass es sich um die Entscheidung handelt, einem Lebensbund beizutreten. Ferner muss er eine Empfindung für jene Gedankenwelt haben, in der die maurerische Themen angesiedelt sind.


Nach Abstimmung der  Bruderschaft  über die Aufnahme wird bei positivem Ausgang ein Termin für die rituelle Aufnahme festgesetzt.

Was wird von mir als Freimaurer verlangt?

Es wird tätige Mitarbeit und Zeit der Loge zu widmen (im Rahmen der beruflichen und familiären Möglichkeiten) gefordert. Es wird nichts verlangt, was gegen die Selbstbestimmung, die Würde oder gegen den Willen des Einzelnen verstößt.
 

Als Arbeit an sich wird eine selbstkritische Prüfung erwartet, Einsicht in eigene Fehler, Selbstverantwortung, Toleranz gegenüber Anderen und das Bemühen um eine harmonische Lebensgestaltung.

Fördert die Loge meine Karriere in Geschäft, Politik oder Gesellschaft?

Nein! Durch die Loge haben sie keinerlei solche Vorteile, sie ist keine Plattform zur Karriereförderung oder Selbstdarstellung. Gleichwohl bereichern Beiträge der Brüder mit den unterschiedlichsten Erfahrungen, Gespräche und  Diskussionen unser Wissen und ergänzen eigene Vorstellungen.

Freimaurer werden vs. Freimaurer sein

Viele fragen sich: Wie wird man Freimaurer? Die freimaurerisch korrekte Antwort ist zunächst erstaunlich: Man kann kein Freimaurer werden (selbst, wenn man einer Loge beitritt) – man kann sich immer wieder nur aufs Neue bemühen, einer zu sein. Laut Tradition müsste sogar ein Logen-Bruder, der gefragt wird, ob er Freimaurer ist, eigentlich antworten: »Nein, aber ich bemühe mich einer zu werden.« Das klingt zunächst alles ziemlich verwirrend und widersprüchlich, verrät aber schon viel über die freimaurerische Philosophie: Freimaurer sein bedeutet für uns Idealzustand, von dem wir aber wissen, dass wir ihn im Leben nicht erreichen können.

 

Wir sind und bleiben Menschen mit Macken, Ecken und Kanten, egal wie sehr wir auch an unserem »rauen Stein«, unserer eigenen unvollkommenen Persönlichkeit arbeiten. Was trotzdem zählt, ist das stetige Bemühen um Selbstverbesserung, obwohl man nie perfekt werden kann. Und man muss in diesem Sinne sicherlich nicht unserem Bund beitreten, um ein »besserer« Mensch zu werden.

 

Freimaurerei ist ein Lebens - und Freundschaftsbund

 

Aus diesem Grunde ist der Mitgliedschaftsprozess langwierig und ungewiss – für beide Seiten. Die Mitgliedschaft ist als lebenslanger Bund ausgelegt und aus ehedem Fremden sollen Brüder und später Freunde werden. Da muss der Bewerber zur Loge passen und umgekehrt. Da wir uns auch als "Freundschaftsbund" bezeichnen, steht das Kennenlernen an erster Stelle. Besteht nach einer gemeinsamen Zeit das Gefühl, dass "es passt", so werden die Brüder in einer Abstimmung über Ihren Aufnahmeantrag entscheiden. Bei einem klaren Ergebnis für den Suchenden, kann die feierliche Aufnahme geplant werden.

 

Mit Ihrer Anfrage starten Sie einen arbeitsintensiven Prozess in den Logen. Bitte seien Sie sich dessen bewusst und achten Sie darauf, dass Ihre Angaben ausführlich und wahrheitsgemäß sind. Nichts können Freimaurer weniger leiden als Unaufrichtigkeit. Auch über Ihre Beweggründe sollten Sie sich eingehend Gedanken machen. Freimaurer werden bedeutet Arbeit an sich selbst und der Gesellschaft zu leisten. Fangen Sie schon bei der Anfrage damit an.


Wer kann Freimaurer werden und wer nicht?

Den Alten Pflichten zufolge kann traditionell jeder “freie Mann von gutem Ruf” sich einer Loge anschließen. Die Bedeutung hat sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verändert. Heute versteht man darunter einen Mann mit einem ordentlichen Ruf, der willens und in der Lage ist, seine Entscheidungen frei zu treffen und sein Leben selbst zu bestimmen.

 

Entgegen anderslautender Vorbehalte muss man weder Akademiker noch wohlhabend sein, menschliche Werte sind weit wichtiger. Gleichwohl suchen die Logen nach Männern, die selbstbestimmt ihr Leben meistern und in stabilen Verhältnissen leben. Das bedeutet eben auch, dass man neben dem Lebensunterhalt die Verpflichtungen in der Loge tragen können muss.

 

Wer hofft, über die Bruderschaft finanzielle, menschliche, gesellschaftliche, berufliche oder andere Probleme lösen zu können, ist in der Freimaurerei falsch; ebenso derjenige, der sich über die Freimaurerei berufliche oder gesellschaftliche Vorteile erhofft. Logen sind keine Selbsthilfegruppen und keine Karriereschmieden. Angelehnt an einen uralten Satz will die Freimaurerei “gute Männer besser machen”.

 

Die Freimaurer zielen darauf, wissenschaftliches Denken und Handeln mit der humanistisch aufgeklärten Tradition des Abendlandes in Einklang zu bringen.  Wissenschaft und Technik sollen dabei ethischen Normen folgen und dem Menschen dienen, statt Menschlichkeit zu gefährden.

 

Dieses Denken identifiziert sich mit der freiheitlich staatlichen Gemeinschaft – und ist mit jeder Form des totalitären Anspruchs wesenhaft unverträglich. Die Freimaurerei ist eine der historischen Wurzeln des modernen freiheitlich-demokratischen Rechtsstaats. Toleranz und Brüderlichkeit bilden die geistige Grundlage jeder pluralistischen Gesellschaft, Prinzipien, die im freimaurerischen Menschenbild ihren Ausdruck finden. Das macht die Freimaurerei seit jeher zu einer unvermindert wichtigen geistigen Bewegung: modern, aufklärerisch und aktuell.

 

In Freimaurer Logen werden freie Männer von gutem Ruf ohne Ansehen ihrer Religion, Rasse, Staatsangehörigkeit, politischen Überzeugung und des sozialen Standes als Mitglieder aufgenommen. Jedermann ist eingeladen, sich offen, vertrauensvoll und vertraulich an eine der Logen zu wenden, um eigene Einblicke in das Miteinander und die Geisteshaltung der Freimaurerei zu gewinnen.


Mindestalter 18 Jahre

Wir freuen uns sehr über den deutlichen Zuspruch von jungen Männern. Das Mindestalter für die Kontaktaufnahme liegt bei 18 Jahren, das Aufnahmealter höher. Die Logen handhaben dies sehr unterschiedlich, fragen Sie einfach nach.

Ausgeschlossen aus unserer, der klassischen Freimaurerei, sind Frauen. Interessierten Damen ist der Weg in die Freimaurerei indessen nicht verwehrt. Wir möchten die Damen bitten, sich direkt an die Frauen-Großloge von Deutschland zu wenden.

 

Podcast:

https://www.afuamvd.de/16-gute-gruende-ein-freimaurer-zu-sein/